17 July 23
3x What It Was Like to Bathe My Little One for the First Time
Manche Eltern lieben es, andere finden es unglaublich nervenaufreibend: dem Baby das allererste Bad zu geben. Nach all den Anweisungen der Hebamme legt man einfach los und hofft, dass alles gut geht – und vor allem, dass das Kleine nicht weint. Wir haben drei Mütter gebeten, ihre Geschichten vom ersten Bad zu erzählen. Kommen dir diese Geschichten bekannt vor?
Marlien (35), Mutter von Charlie (2) und Jens (1)
„In den ersten Tagen, als du hier warst, konnte ich gar nicht aufhören, an dir zu schnuppern – dein Haar, dein Nacken, dein Bauch, dein Mund, alles roch nach dir. Deshalb war ich nervös, dich zum ersten Mal zu baden – würdest du danach noch genauso schön riechen? Ich wollte nicht diesen seifigen Geruch; ich wollte deinen ganz eigenen Duft. Dieser erste magische Badmoment... du hast es geliebt. Keine Seife, nur ein weiches Waschlappen. Du bist im warmen Wasser geschwebt, hast viel gegähnt und warst ganz entspannt. Ich habe dich mit einem großen Mulltuch abgetrocknet, dich in einen sauberen Body angezogen, und du hast immer noch genau so gerochen wie du – perfekt!“
Liset (39), Mutter von Jill (7) und Ruby (2)
„Ruby verbrachte einen Monat auf der Neugeborenen-Intensivstation (NICU) in Groningen. Als ich sie endlich baden durfte, hatte sie noch einen zentralen Venenkatheter, einen normalen IV-Zugang, eine Ernährungssonde und war an ein Herzmonitor angeschlossen. Nur der Monitor konnte kurz abgekoppelt werden – alles andere kam mit ins Bad. Sie war noch so zerbrechlich und winzig, wog weniger als 2 Kilo und hatte eine große Narbe am Bauch. Trotz allem hat sie ihr erstes Bad wirklich genossen. Ich legte ein Mulltuch über ihren Körper – das soll Sicherheit geben. Nach etwa zehn Minuten trocknete ich sie ab und zog ihr einen vorgewärmten Strampler an. Inzwischen war ich ziemlich geübt darin, den Herzmonitor wieder anzuschließen. Dann fütterte ich sie durch die Sonde, und sie schlief friedlich ein.“
Anna (31), Mutter von Otis (2) und Seff (3 Monate)
„So vieles kam auf mich zu, als Otis geboren wurde. Er war so einzigartig und roch so gut. Ich hatte nicht sofort das Bedürfnis, ihn zu baden. Aber natürlich war es schön, das mit der Hebamme zu üben. Ich erinnere mich, wie nervös ich beim Windelwechseln war – diese winzigen Zehen und Finger! Deshalb fühlte sich die Idee, ihn ins Bad zu legen, überwältigend an. Aber als ich sah, wie sehr er das warme Wasser genoss, entspannte ich mich auch. Dann kam der Stress wieder, als ich ihn anziehen musste und er etwas weniger zufrieden war, haha.